Kombucha

Kombucha rein Biologisch und Probiotisch

Download, Kombucha, and health : a review von C.Dufresne, E.Farnwort   
Dieser Englischsprachige Bericht in PDF Form vom FoodResearch and Development Centre, Agriculture and Agri-Food Canada aus dem Jahre 1999 klärt auf!

Kombucha, oder Kombucha-Tee wird auch Teeqwas oder Kargasok Tee genannt, ist ein Gärgetränk das kühl getrunken wird. Hergestellt wird Kombucha über einen Fermentierungsprozess von gesüsstem Grüntee oder Schwarztee. Es kann dazu auch Kräutertee verwendet werden. Es dürfen aber keine Kräuter mit einem hohen Gehalt an Ätherischen Ölen verwendet werden.

Der Kombucha oder Tee Pilz, ist kein Pilz, sondern eine Symbiose verschiedener Hefen. Ascomyceten (Saccharomyces cerevisiae, Saccharomyces ludwigii, Schizosaccharomyces pombe, Pichia fermentans u.a.) und Essigsäurebakterien (Acetobacter xylinum, Acetobacter oxydans u.a.) ergänzen sich in einer Symbiose zum  Kombuchapilz. Andere Bezeichnungen dafür sind Tee Pilz. Das fertige Getränk heisst Kombucha Tee, wird aber auch als Tee Kwas, Kargasok Tee u.a. bezeichnet.

Die Vermehrung der Hefen findet über eine sogenannte Sprossung oder Spaltung statt. Der Kombuchapilz wächst ausschliesslich an der Flüssigkeitsoberfläche und bildet einen zähen Pilz, der je nachdem in dünnen Schichten, oder als fester dicker Pilz heranwächst. Die Farbe ist beim Einsatz von Grüntee in der Regel Weiss bis Elfenbeinfarbig. Mit Früchtetee kann der Kombucha Pilz eine gute rötliche Färbung erhalten. Die Konsistenz des Pilzes, ist zäh und Belastbar. Man benötigt dann ein scharfes Messer um den Pilz zu schneiden.



Rezept



  • Pro 1 Liter Wasser

  • 4 gr. - 5 gr. Grüntee oder Schwarztee oder Kombucha Teemischungen

  • 80 gr. - 100 gr. Weisser Zucker oder Honig (Weisser Zucker fördert die Produktion von Glukuronsäure, die entgiftend wirkt indem sie Giftstoffe kapselt die dann ausgeschieden werden)

    (Beim Einsatz mit Vollrohrzucker und / oder Melasse wird vermehrt Essigsäure gebildet)



  1. Das Wasser aufkochen. Zucker beigeben und weitere 5 min. kochen lassen. Wenn sie Honig verwenden, dann wird dieser erst später in den Tee eingerührt.

  2. Den Grüntee beigeben 14 min. ziehen lassen und danach den Tee entfernen.

  3. Wenn das Wasser ca. 45°C hat können sie den Honig beigeben.

  4. Tee abfiltrieren und auf ca.22°C - 27°C abkühlen lassen.

  5. Pro 1Liter Grüntee jeweils 1-1,2dl fertiger Kombucha (mind.10%) zum ansäuern in den Gärbottich schütten.

  6. Abgekühlter Tee ebenfalls in den Gärbottich giessen.

  7. Jetzt die Kultur auf die Flüssigkeit im Gärbottich legen.

  8. Den Gärbottich mit einem dünnen Stofftuch verschliessen, das mit einem kräftigem Gummiband gehalten wird.

  9. Den Gärbottich an seinen dunklen Platz stellen und 8 – 12 Tage gären lassen. Das Glasgefäss, muss mit einem Tuch vor Licht geschützt werden.

  10. In Flaschen Abfüllen die im Kühlschrank gelagert werden.

  11. Danach wieder bei Punkt 1 beginnen



Manche Menschen die normalen schwarzen Tee gut vertragen, reagieren auf Kombuchatee eventuell mit Herzklopfen oder Nervosität. Es kann anstelle des schwarzen / grünen Tee auch Lebertee, Nerventee,Magen-Darmtee und diverse Kräutermischungen verwendet werden. Dabei muss aber beachtet werden, dass diese Teesorten nicht zu viel ätherische Öle aufweisen. Bei Verwendung solcher Teemischungen kommen auf einen Liter Wasser 2 Teelöffel Kräutertee.


Nach dem der Tee auf ca. 27°C abgekühlt ist wird der Tee in das Gärgefäss geschüttet. Die 10% fertiger Kombucha dazu und den Pilz hineinlegen. Das Gefäss mit einem Stofftuch abdecken und mit einem festen Gummiband fixieren, damit die Kultur vor Staub und Insekten geschützt ist. Jetzt das Gärgefäss in den Schrank stellen oder mit einem Licht undurchlässigen Tuch umwickeln.


Der Kombucha benötigt zum wachsen viel Ruhe, frische Luft und vor allem viel Wärme ( Idealerweise 23°C ). Es besteht ein Spielraum von +/-5°C . Temperaturen unter 14°C und über 32°C sind zu vermeiden. Im ersteren Fall verlangsamt sich die Vergärung und lässt nur noch die Hefe gut Arbeiten, nicht aber die Bakterien des Pilzes. Bei zu viel Wärme nimmt die Bakterientätigkeit überhand und der Pilz wird schleimig.


Je nach Wasserbeschaffenheit, schwimmt die Kultur an der Oberfläche oder aber sie sinkt zu Boden. Beides ist in Ordnung.

Schwimmt der Pilz, wird er an der Flüssigkeitsoberfläche weiter wachsen.Falls der Pilz sinkt, wird an der Flüssigkeitsoberfläche ein neuer Pilz wachsen.


Wenn der Kombuchapilz, auf der Unterseite dunkle Flecken, Punkte oder Schlieren aufweist, so sind das Teile vom Grüntee, wie auch totes Pilzmaterial. Diese unansehnlichen Teile, lassen sich in der Regel,gut unter kaltem fliessendem Wasser abwaschen.

Sie können auch, verschiedene Kräutertee-Sorten mit Grün und Schwarztee mischen, sollten aber immer aufpassen, dass nicht allzu viele ätherische Öle enthalten sind. Es könnte sich die Zusammensetzung des Kombuchapilz verändern.


Geraucht sollte in diesem Raum nicht werden, da sich bei Tabakrauch, oft Schimmel bildet. Nach 8-10 Tagen wird der Pilz abgenommen und die Flüssigkeit filtriert in Flaschen abgefüllt und in den Kühlschrank gestellt.


Jeden Tag sollen 1-2 Gläser Kombucha, früh auf nüchternen Magen, mittags und abends nach den Mahlzeiten getrunken werden.


Setzen sie nach dem Abfüllen den Kombucha neu an und vergessen sie nicht,immer 10% fertiger Kombucha, zu dem gezuckerten und abgekühlten Tee hinzuzufügen.


Es ist bekannt, das Paracelsus alle Heilpflanzen auf diese Weise vergoren hatte und damit seine grossen Heilerfolge erzielte. Durch diese Vergärung der Heilpflanzen, kommt es zu einer Aufschlüsselung sämtlicher Inhaltsstoffe und dadurch zu einer Vervielfachung (Potenzierung ) der Wirkung


Bei sachgemässer Behandlung, bereitet ihnen der Kombuchapilz ein Leben lang Freude.


Schon Samuel Hahneman, der Vater der klassischen Homöopathie, befahl seinen Schülern:

„Mache es nach, aber mach es genau nach“!


Informationen über Herstellung , AufzuchtPflege bei www.kombucha.ch


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